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Fastnacht 2015

"In Dichtelbach wer hätt's gedacht..."

 Titelbild Fassenacht 15

 

Bilder zur Kappensitzung 2015

Närrische Gallier feierten in Dichtelbach

Karneval Amüsante Sitzung des TuS in der Römerhalle begeisterte das Publikum – Viele Höhepunkte

M Dichtelbach. Der TuS Dichtelbach lud im närrischen 111. Jahr des Vereins alle Narren unter dem Motto „In Dichtelbach wer hätt's gedacht, die Gallier feiern Fasenacht“ in die Römerhalle ein. Majestix, Miraculix und Asterix, alias Sven Pauer, Elmar Schulze-Veltrup und Markus Schäfer führten durch das bunte Programm der vierstündigen Sitzung.

Für einen tollen Auftakt sorgte das Tanzmariechen Ines Müller mit ihrem flotten Solo-Gardetanz. Trainiert wird die junge Tänzerin von Cordula Finck und Sabrina Tries. Mit einem schwungvollen Auftritt der „Bandinies“ ging es weiter. Die Tanzgruppe unter der Leitung von Almut Graßmann begeisterte alle Anwesenden mit ihrem grazilen Tanz als „Cinderella“.

In diesem Jahr ohne Prinzenpaar, aber dennoch zur Freude aller Narren tanzten die Gardemädels einen schmissigen Gardetanz, der mit viel Applaus belohnt wurde. Geleitet wird die Gruppe von Jenny Scherer und Sina Fülber.

Als „Zucker & Zimt“ wurden Peter Graßmann, Mike Alt und Armin Tries angekündigt. Bei ihrem Debütauftritt nahmen sie in ihrem witzigen Sketch das Publikum mit auf eine Baustelle und amüsierten mit Klischees über Bauarbeiten. Bei diesem Vortrag blieb kein Auge trocken. Als Abordnung des RCV fegte danach die Tanzgruppe „Peanuts“ unter Leitung von Isabel Starck und Daniela Rott mit ihrem flotten Pilotentanz über die Bühne.

Traditionell eröffnet der Protokoller Otto Riedel die Reihe der Büttenredner. Er fasste routiniert und humorvoll die Geschehnisse im Ort zusammen. Die Vorstadtmöhnen, angekündigt von Cindy aus Marzahn, hoben die Stimmung mit ihrer „wahren“ Geschichte von Rotkäppchen und dem bösen Wolf weiter an. Perfekt gespielt und mit passenden Liedern untermalt präsentierten sie das Märchen und erfreuten damit das Narrenvolk.

Im Anschluss betrat Monika Riedel die Bühne, die als Ehefrau mit ihren Erzählungen von ihrem Wellnesswochenende die Lacher auf ihrer Seite hatte. Zum Abschluss sang sie mit ihren „Backgroundschlampen“ noch das umgedichtete Lied „Hello again.“

Musikalisch ging es weiter, Maria Schrod heizte mit ihren beiden eigens geschriebenen Liedern dem Narrenvolk mächtig ein. Für ihr Engagement in der Fastnacht erhielt sie in diesem Jahr auch den Orden der Rhein-Zeitung. Für freche und witzige Wortgefechte sorgte das „traute Paar“, Rosemarie und Siegfried Schesack.

Begrüßt wurde das Prinzenpaar Jutta II. und Wolfgang I. des KVS Simmern. Abordnungen des RCV Rheinböllen, des TuS Ellern und der „Kleinen Fastnacht“ Liebshausen waren ebenfalls in die ausverkaufte Römerhalle gekommen.

Für ihre langjährige Arbeit in der Fastnacht erhielt in diesem Jahr Petra Wagner den Orden der Volksbank Rheinböllen. Die danach folgenden „Sackmakrelen“ (Leiterin Sina Fülber) sind stets ein Garant für gute Laune, so auch in diesem Jahr. Sie entzückten das Publikum als Synchronschwimmerinnen und wurden für ihren amüsanten Auftritt mit einer Zugabe belohnt.

Mit einem von Michelle Schäfer und Caroline Grundke brillant einstudierten Showtanz entführte „Exception“ mit Avatar das Narrenvolk nach Pandora. Ihr Tanz war ein besonderer Hingucker. Siegfried Schesack schlüpfte als letzter Büttenredner wieder in die Rolle der „doof' Nuss“ und begeisterte wie immer mit seinen teilweise frechen Sprüchen das närrische Publikum.

Zu guter Letzt lieferte das Männerballett, trainiert von Jennifer Alt und Nina Eich, einen originellen Tanz als Bauarbeiter ab. Die gelungene Darbietung wurde mit einer Zugabe belohnt. Beim großen Finale bedankten sich die Sitzungspräsidenten bei allen Mitwirkenden, vor allem auch bei denen hinter der Bühne.

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Mittwoch, 11. Februar 2015, Seite 13

 

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