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4. Spieltag: Klatsche beim Tabellenführer

2013 09 07 FuBa in Bell

Im ersten Auswärtsspiel der Saison kündigte bereits das Wetter an, dass man diesen Sonntag besser zu Hause auf der Couch verbracht hätte. Fast während des ganzen Spiels in Bell gegen die SG Buch II wechselte sich Dauerregen mit Nieselregen ab. Ähnlich trostlos agierte der TuS. Mit einer kleinen personellen Umstellung wartete Trainer Frank Henn auf. Johannes Lang kehrte in die Viererkette zurück und der eigentliche Abwehrchef Matthias Henn wurde ins Mittelfeld vorgezogen. Dieser agierte jedoch oft unglücklich. Die Maßnahme zahlte sich letztlich nicht aus. Gleich zu Beginn zeigten die Dichtelbacher allerdings auf, dass sie gewillt waren, drei Punkte gegen den momentanen Tabellenführer mit nach Hause zu nehmen. Es kam zu zwei vielversprechenden Situationen vor dem Gehäuse der Gastgeber. Leider war die SG Buch in ihrer Abwehrarbeit den TuS-Stürmern eine Nasenlänge voraus. So kam es, dass sich die Kräfteverhältnisse ausglichen und auch der Gastgeber zu ersten Sturmläufen auf das Dichtelbacher Tor kam. In der 27. Minute traf dann schließlich Buch nach einer Standardsituation. Nach einem vermeidbaren Foul in halblinker Position erreichte ein gut getretener Freistoß den Kopf eines Gegenspielers. Dieser köpfte zwar nicht unbedingt hart aber sehr gut platziert an den Innenpfosten. Von dort sprang das Spielgerät in die Maschen. Torhüter Marcel Plenz hatte das Nachsehen. Verunsichert durch den Gegentreffer kam es auf Dichtelbacher Seite zu keinen gefährlichen Torchancen mehr. Lediglich der eine oder andere Fernschuss verfehlte den Kasten um Längen.

Auch in der zweiten Hälfte agierte der TuS weiter fahrig. Ballgewinne wurden leichtsinnig und schnell wieder aus der Hand gegeben. Es kam viel zu selten zu überlegten flachen Passkombinationen oder zum Spiel über die Außenpositionen. Vielmehr waren die Mitspieler zumeist mit hohen und ungenauen Anspielen über die Mitte überfordert. Allerdings muss man fairerweise auch das Spiel der Heimmannschaft zu schätzen wissen, die die Räume bei Ballbesitz geschickt eng machten, die ballführenden Spieler früh attackierten und zu Kontern auf eigenem Platz kamen. So fiel auch in der 56. Minute folgerichtig das 0:2 aus einer Kontersituation heraus. Trotz dreier Dichtelbacher Gegenspieler kam der Gegner zu einer maßgeschneiderten Flanke von der linken Seite. Der mitgelaufene Stürmer musste in zentraler Position vor dem Tor nur noch den Kopf hinhalten und schloss die perfekte Konterdemonstration mit dem Treffer ab. Spätestens jetzt war ein Wunder nötig, wenn Dichtelbach noch einmal zurück ins Spiel finden wollte. Doch alle Bemühungen halfen nichts. Im Gegenteil: In der 85. Minute fand die Partie den traurigen Höhepunkt mit dem 0:3 aus Dichtelbacher Sicht. Erneut entstand das Tor aus einer Kontersituation heraus, erneut konnte sich der Gegner über links durchsetzen und erneut fand er einen herangeeilten und allein gelassenen Mitspieler in der Mitte, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Zu allem Überfluss holte sich kurz vor dem Abpfiff auch noch Philipp Weishaar nach überhartem Einsatz im Zweikampf mit dem gegnerischen Torwart die gelb-rote Karte ab.

Für die nicht wenigen mitgereisten Fans war es sehr schade, dass sie im Regenwetter nicht wenigstens einen Punktgewinn ihres Teams feiern konnten. Der wäre allerdings nach dieser Leistung auch nicht gerechtfertigt gewesen. Eines aber muss sich das Team jedoch nicht vorwerfen; dass es nämlich nicht kämpferisch zu Werke gegangen sei, ist schlichtweg falsch. Aber mit Kampfgeist allein gewinnt man auch in der Kreisliga C kein Spiel. Tore müssen her. Und ein Tor in drei Spielen ist de facto zu wenig.

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